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Dr. Elmar Basse. - Psychologische Praxis für Beratung, Coaching und Therapie. Paartherapie, Eheberatung, Partnerschaftsberatung. Glockengießerwall 17, 20095 Hamburg, Tel. 040-33313361 ww.pp-praxis.de www.hamburg-eheberatung.de www.partnerschaftsberatung-eheberatung.de
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W.Kogelschatz ergänzt dann, das Thema sei auch gewählt worden, um den Studenten das Problem deutlich zu machen, ”daß oft massiv wirtschaftliche Überlegungen vorrangig gegenüber dem Sicherheitsgedanken sind. Dieser Fall bietet sich an nachzudenken, damit es so nicht weiterläuft.”
Schließlich ergänzt der Fachbereichssprecher G.Tolkemitt als weiteres Motiv für die Wahl solcher Themen, daß die Studenten später im Beruf mit solchen Dingen fertig werden müßten:
”Dann muß man auch sofort an solche Probleme ran. Um kompetent zu sein, muß man schon mit derartigen Fragen konfrontiert gewesen sein.” (47)
Ein weiteres Beispiel für die Suche nach Deutungen:
- Im Oktober 1994 wird öffentlich bekannt, daß der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Björn Engholm seit Anfang 1994 als Berater für das Energieversorgungsunternehmen PreussenElektra AG tätig ist.
Dies erregt weithin Empörung, weil die PreussenElektra an allen drei schleswig-holsteinischen sowie an weiteren deutschen Atomkraftwerken beteiligt ist, die SPD-Landesregierungen unter Engholm und seiner Nachfolgerin Heide Simonis aber den Ausstieg aus der Atomenergie beabsichtigt hatten.
CDU-Fraktionschef O.Hennig wirft der SPD eine ”schmierige Politik” vor. E.Klug. der FPD-Fraktionschef, meint, die politische Glaubwürdigkeit der SPD, aber auch das Ansehen der Politik insgesamt blieben auf der Strecke.
Björn Engholm entgegnet daraufhin, seine jetzige Tätigkeit diene Energiekonsens-Gesprächen, die er immer als vordringlich beachtet habe.
Der Kommentator des Hamburger Abendblattes zeigt für diese Erklärung Verständnis: ”Die SPD-Landesregierung hat gerade zur Kenntnis nehmen müssen, daß sie mit ihrer ideologisch motivierten Atomausstiegspolitik in der Wirklichkeit nicht weiterkommt.
Aber einen, der da pragmatisch herangeht, erträgt die Nord-SPD immer noch nicht. Engholm weiß, daß es nur mit, aber nicht gegen Konzerne wie PreussenElektra geht.”
Engholm weist auch darauf hin, es gehe ihm um die Entwicklung der Ostsee-Staaten, seine beratenden Tätigkeiten bei PreussenElektra müßten gesehen werden im Hinblick auf das Ziel der strategischen Entwicklung des Unternehmens im Ostseeraum. (48)
(47) Hamburger Abendblatt vom 28.10.1994 (48) Hamburger Abendblatt vom 26.10.1994, 28.10.1994 und 1.11.1994
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